INTERVIEW 28.01.2022

Interview mit Yuki KAJIURA

F, wie sind Ihre Eindrücke vom bisherigen Trainingslager?
A, Ich habe zwar auch letztes Jahr am Trainingslager teilgenommen, aber eine so lange Zeit von Tokio weg zu sein und zu trainieren, ist eine seltene Erfahrung, deshalb macht es mir jetzt wirklich viel Spaß.

Q, Fühlt sich das Camp, an dem Sie als Profi teilnehmen, anders an?
A, Da sich die Wahrnehmung ändert, denke ich, dass wir, die wir dieses Jahr Profi geworden sind, ebenfalls unser Bestes geben müssen, um nicht zu verlieren. Es ist frustrierend und absolut unerwünscht, wenn unsere Aufnahme die Qualität des Teams senken würde. Deshalb ist die Entschlossenheit und Verantwortung in dieser Hinsicht ein ganz anderes Gefühl als damals bei der U-18.

Q, was fühlen Sie, wenn Sie den Fußball von Trainer Albert PUIG ORTONEDA tatsächlich spielen?
A, Ich habe noch nie erlebt, dass so viel kalkuliert wird und Meetings abgehalten werden. Das ist die Welt der Profis, das spüre ich, und ich lerne sehr viel, deshalb konzentriere ich mich jetzt vor allem darauf, den Fußball des Trainers zu verkörpern.

Q, Haben Sie nach der Erfahrung des letztjährigen Trainingslagers dieses Jahr mental mehr Gelassenheit?
A, Im Gegenteil, dieses Jahr habe ich weniger Gelassenheit. Letztes Jahr war ich noch in der Position, als U-18-Spieler am Training teilzunehmen, aber dieses Jahr sind sowohl die Situation als auch der gespielte Fußball anders, weshalb ich das Gefühl habe, dieses Jahr weniger Gelassenheit zu haben.

Q, Bezieht sich das auf die Position, die Sie vorhin erwähnt haben, dass Sie als Profi teilnehmen?
A, ja. Ich habe stets das Bewusstsein, dass ich als Profi Verantwortung und Entschlossenheit zeigen muss.

Q: Von den Spielern hört man oft die Rückmeldung, dass sie "geistig erschöpft" sind.
A, da es viele Dinge zu bedenken gibt, stoppt man den Spielfluss, wenn die Entscheidung auch nur ein wenig verzögert wird. Wir müssen uns an den vom Trainer gedachten Fußball anpassen, daher muss unser Kopf immer auf Hochtouren laufen.

Q: Das Trainingslager hat die Halbzeit erreicht. Gibt es von hier aus ein Ziel?
A, Ich werde mich mehr präsentieren und mein Bestes geben, um mich unabhängig vom ersten Jahr durchzusetzen.