Q: Wie bewerten Sie persönlich den Aufbau der Vorsaison?
A: Bisher habe ich unter dem ehemaligen Trainer Kenta HASEGAWA gespielt, aber ab dieser Saison spielen wir unter Trainer Albert PUIG ORTONEDA, was taktisch eine große Veränderung bedeutet hat. Auch die Spielweise, die ich zeigen soll, hat sich stark verändert. Es gab viele Versuche und Irrtümer, aber während des Trainingslagers habe ich immer wieder Neues ausprobiert. Dabei gab es nicht nur Erfolge, sondern auch Fehler, die ich selbst korrigiert und verbessert habe. Persönlich muss ich mich noch weiter verbessern, aber ich denke, ich habe mich sehr gut vorbereitet.
Q, wie beurteilen Sie den Stand der Vorbereitung des Teams?
A, Während des Trainingslagers gab es viele Testspiele, und ich habe das Gefühl, dass wir durch wiederholtes Ausprobieren und Verbessern von Spiel zu Spiel deutlich besser geworden sind.
Q, Sie sind nach Kodaira zurückgekehrt, und es scheint, als würde der Wettbewerb intensiver werden. Wie sehen Sie das?
A, Das ist der eigentliche Fußball, deshalb wird es immer intensiver. Obwohl wir Teamkollegen sind, ist es eine harte Konkurrenzwelt, daher denke ich, dass diese Intensität selbstverständlich ist.
Q, welchen Eindruck haben Sie vom Fußball unter Trainer Albert?
A, natürlich geht es darum, dass die Spieler viel laufen und hart arbeiten, aber er sagt immer wieder: „Stehe an der richtigen Position und bewege zuerst den Ball, damit der Gegner laufen muss.“ Wenn das gelingt, folgen automatisch schnelle Entscheidungen und mehr Ein-Kontakt-Spielzüge. Es geht nicht nur um Technik, sondern auch um die Schnelligkeit im Kopf, das zu denken und umzusetzen. Das wird sehr gefordert, und ich denke, da muss ich mich noch weiter verbessern.
F: Was wird von einem Außenverteidiger erwartet?
A: Man soll sich öffnen, wenn es nötig ist. Das hängt von der Situation ab, aber manchmal öffnet man sich, um den Ball zu erhalten, und manchmal zieht man sich nach innen zurück, um die Außenspieler besser einzusetzen. Indem man eine etwas tiefere Position einnimmt, kann man auch Passwege für die Innenverteidiger oder den Torwart schaffen. Es gibt kein festgelegtes Muster, sondern man muss je nach Situation selbstständig Entscheidungen treffen. Das ist ein sehr schwieriger Teil, aber ich ordne meine Gedanken nach und nach, sodass ich denke, dass weniger Fehler und präziseres Handeln zu besseren Leistungen führen werden.
Q, bitte erzählen Sie uns zum Abschluss von Ihren Hoffnungen für diese Saison.
A, ich denke nicht mehr viel über Verletzungen nach. Wenn man über Verletzungen spricht, klingt das wie eine Ausrede. Mein Knie ist jetzt neu, daher möchte ich Verletzungen im positiven Sinne vergessen. Jedes Jahr ist ein Wettkampfjahr, deshalb möchte ich mich zuerst auf die Qualität vor mir konzentrieren und daran arbeiten.

