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[U-15 Fukagawa] 8. Tag der Frankreich-Expedition

Akademie

Der 8. Tag der Expedition begann mit der Morgenversammlung an der Polizeischule.
Wir frühstückten im Wohnheim mit Croissants und Kaffee und verabschiedeten uns von der Stadt Sens.

Das erste Ziel war Clairfontaine, das mit dem Bus zwei Stunden von Sens entfernt liegt.
Die große Einrichtung tief im Wald ist eine Anlage ähnlich dem J-Village in Fukushima, Japan.

Ein Mitarbeiter hat uns die Einrichtung vorgestellt.
Diese Einrichtung wurde 1988 fertiggestellt und gewann zehn Jahre später die Weltmeisterschaft.
Dies ist das Denkmal zu diesem Anlass.

Als Erstes wurden wir zu dem Spielfeld geführt, das hauptsächlich von den Vertretern der Unterkategorien genutzt wird.
Unter dem Naturrasen ist Kunstrasen verlegt, um die Belastung für die Spieler zu verringern.
Zwischen dem Naturrasen und dem Kunstrasen befindet sich zudem eine Heizvorrichtung, die dafür sorgt, dass der Rasen stets in gutem Zustand bleibt.

Im Clairefontaine gibt es neun Spielfelder, die hauptsächlich von Spielern genutzt werden, die man in Japan als JFA-Akademie-Spieler bezeichnen würde.
Es gibt sieben Unterkunftsgebäude dafür. Je höher die Kategorie, desto besser werden auch die Unterkünfte.
Im Gelände gibt es auch Stellen, an denen das Tor eines Klosters aus dem 13. Jahrhundert unverändert erhalten geblieben ist.
 

Außerdem durften wir eine Unterkunft besichtigen, die ein im 18. Jahrhundert erbautes Schloss ist und von der A-Nationalmannschaft genutzt wird.
Die A-Nationalmannschaft nutzt die Anlage insgesamt etwa fünf Wochen im Jahr.
Während dieser Zeit sind Spiele installiert, damit Spieler und Trainer stressfrei arbeiten können, und in den Umkleideräumen gibt es abschließbare Schließfächer mit Schlüssel.
Es gibt auch Geräte zum Trocknen und Dehnen von Fußballschuhen sowie Trainingsanlagen.

Wir hatten auch die Gelegenheit, die medizinischen Einrichtungen zu besichtigen.
Es sind zwei Ärzte ständig vor Ort, und es können Röntgenaufnahmen, MRTs und CTs gemacht werden.
Zu den Geräten gehören unter anderem Maschinen, die die Lauftechnik korrigieren, wenn sie fehlerhaft ist, sowie ein Rehabilitationspool – die Ausstattung ist sehr umfassend.


Als Nächstes ging es zum Heimstadion von Paris Saint-Germain.
Wir machten einen Zwischenstopp im Fanshop und anschließend beim Französischen Fußballverband.
Dort durfte uns der Geschäftsführer den Weltpokal (Siegerpokal) halten.

Danach besichtigten wir den Eiffelturm in Paris.
Unterwegs trafen wir auf eine Demonstrationsgruppe, was eine typische Auslandserfahrung war, und gingen dann zum Arc de Triomphe.
Vielleicht wegen der Gedenkzeremonie war die Erhabenheit des Ortes beeindruckend.
Die strahlenförmig vom Zentrum des Kreisverkehrs ausgehenden Straßen sind sehr schön, besonders die Champs-Élysées war wunderschön.

Am Flughafen Charles de Gaulle verabschiedeten wir uns von Herrn Oguri von Paris Saint-Germain, der uns diesmal als Dolmetscher und Betreuer begleitet hat.
Bei dieser Expedition haben wir in jeder Hinsicht Unterstützung erhalten, und er hat auch als Mitglied des Teams im Spiel mitgekämpft.
Herr Oguris Gefühl, der in Frankreich ohne andere Japaner in der Umgebung alleine weiter hart arbeitet.
Außerdem werden nicht nur die Spieler, sondern auch das gesamte Team die Gefühle all derjenigen, die uns bei dieser Reise unterstützt haben, tief im Herzen tragen und ihr Bestes geben.

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